|
Wärmepumpen
Umweltfreundliche Energie
nutzen
Wir wissen, dass die Sonne 10.000 mal mehr Energie liefert als die gesamte
Menschheit im gleichen Zeitraum verbraucht. Diese Sonnenenergie ist nicht
nur direkt nutzbar, sondern auch indirekt mit ausgereifter Wärmepumpentechnologie.
Ein Wärmepumpenheizsystem verwendet diese umweltfreundliche Energie
für Ihr Gebäude - gespeicherte Solarenergie aus dem Boden Ihres
Grundstücks, aus dem Wasser oder der Luft. Das Herzstück dieser
Heizung - die Wärmepumpe - realisiert ganzjährig die direkte
Umwandlung der kostbaren und dennoch kostenlosen Umweltwärme zur
Nutzung für die Heizung und die Brauchwassererwärmung - zuverlässig
und ohne jede Zusatzheizung.
Die Energiequelle ist sozusagen unerschöpflich. Ausreichender Energienachschub
ist durch Sonneneinstrahlung, Schmelz- und Regenwasser gegeben - bei jeder
Witterung.
Der Einsatz von Erdwärmesonden zur Wärmegewinnung wird in Zeiten
der Verknappung der fossilen Energieträger immer mehr zu einer anerkannten
Alternative zu konventionellen Heizungssystemen.
Schon lange werden Wärmepumpen als eine hervorragende Möglichkeit
gesehen, Primärenergie einzusparen und so den CO2-Ausstoß und
den Treibhauseffekt zu vermindern.
Historisches
Nach den beiden Ölpreiskrisen der 70er und 80er Jahre erlebten Wärmepumpenheizungen
eine kurze Blütezeit, die sehr schnell zu Ende war. Die Preise für
die fossilen Energieträger entwickelten sich nicht so nach oben,
wie dies in der Krisenzeit prognostiziert wurde. Neben dem Rückgang
der Öl- und Gaspreise zeigte sich aber ebenfalls, dass der Rückgang
der Wärmepumpen auch hausgemachte Ursachen hatte. Neben der Vielzahl
von Wärmepumpenherstellern, die teilweise mit wenig ausgereifter
Technik auf den Markt drängten, war auch die nach deutschem Handwerksrecht
geforderte strikte Trennung von Gewerken ein Grund dafür, dass der
Wärmepumpen-Euphorie die Ernüchterung der Praxis folgte. Der
Kunde musste nämlich bei der Errichtung, Wartung und Reparatur solcher
Anlagen gleich mit mehreren Handwerkern wie Heizungsbauern, Elektrikern,
Kältetechnikern und bei Luft/Wasser-Wärmepumpen zusätzlich
mit Lüftungstechnikern auseinander setzen, was für ihn nicht
nur lästig, sondern auch kostspielig war. So brauchte man sich nicht
zu wundern, dass Wärmepumpen sehr schnell grundlegend geändert.
Prinzip
Wärmepumpen nutzen Umweltwärme aus Luft, Wasser und Erde und
benötigen dafür nur die Antriebsenergie. Außenluft und
oberflächennahe Wärmequellen haben aber meist den Nachteil,
dass sie genau dann, wenn der höchste Wärmebedarf erforderlich
wird, die niedrigsten Temperaturen aufweisen. Die Wärmepumpe muss
dann hohe Drücke für die Überwindung der hohen Temperaturdifferenz
aufbringen, wodurch sich die Leistungsziffer verschlechtert, obwohl die
Jahresarbeitszahl immer noch relativ gute Werte bringt. Eine Wärmequelle,
die von den Temperaturen auf der Erdoberfläche unabhängig ist,
bietet die Erde. Ab ca. 15m Tiefe bleibt die Temperatur im Sommer und
im Winter immer bei etwa 10°C konstant und steigt sogar mit 3°C
pro - 100m kontinuierlich an.
Verbreitung
Diese günstigen Voraussetzungen legen nahe, die Erdwärme durch
senkrecht in den Boden eingebrachte Sonden für Wärmepumpen zu
nutzen. Diese Überlegung ist nicht neu. In der Schweiz und in Österreich
werden Erdwärmesonden schon seit rund 2 Jahrzehnten als sinnvolle
Wärmequelle für Wärmepumpen eingesetzt. So wird in der
Schweiz inzwischen jeder 3. Neubau mit Wärmepumpen beheizt und auch
im Altbaubereich kommen verstärkt Wärmepumpen zum Einsatz.
Funktionsweise Erdwärmesonden
In die Bohrungen, deren Tiefe zwar auch von den geologischen Verhältnissen,
aber im Wesentlichen vom Wärmebedarf des zu beheizenden Objektes
abhängig ist, werden U-förmige Doppelsonden eingebracht, die
fest mit dem umgebenden Erdreich durch eine eingepresste Suspension verbunden
sind. Durch die Sonden wird Wasser gepumpt. Aus Frostschutzgründen
wird dem Wasser eine Glykollösung beigemischt. Die aus dem Heizsystem
kommende Sole ist kälter als die Rohrwandung bzw. als das die Sonde
umgebende Erdreich. Beim Herunterpumpen und Aufsteigen entzieht sie dem
Erdreich Wärme und Soletemperatur steigt an.
Die Doppelsonden werden über Verteiler für den Vorlauf (niedrigere
Temperatur) und den Rücklauf (höhere Temperatur) angeschlossen
(Bild 5). Die Verteiler haben u.a. die Aufgaben, eine gleichmäßige
Belastung der Sonden durch den Volumenstrom zu gewährleisten. Von
den Vor- und Rücklaufverteilern wird jeweils ein Rohr zum Eingang
(Kalte Seite) der Wärmepumpe geführt . In diesen Kreislauf ist
eine Umwälzpumpe eingebaut, die ihn in Gang hält und der Wärmepume
je nach Anforderung mehr oder weniger Wärmeenergie zuführt.
Da es sich hierbei um einen geschlossen Kreislauf handelt , sind zusätzlich
verschiedene Sicherheitseinrichtungen wie Ausdehnungsgefäß,
Überdruckventil, Lecksicherung und Befüllungseinrichtungen angeordnet.
Funktionsweise Wärmepumpen
Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank.
In diesem wird die Wärme des Innenraums nach außen transportiert,
wodurch sich die Temperatur im Innenraum erniedrigt. Bei der Wärmepumpe
wird einem Medium der Umwelt (Luft, Wasser, Erde) Wärme entzogen
und an ein anderes Medium weitergegeben, wodurch sich dessen Temperatur
erhöht.
Die Wärmepumpe besteht im Wesentlichen aus vier Bauteilen: Verdampfer,
Verflüssiger (auch Kondensator genannt), Expansionsventil und Kompressor,
die in einem Kreislauf miteinander verbunden sind. Dieser Kreislauf von
einem Medium (Kältemittel) durchströmt, das bei jedem Umlauf
zweimal seinen Aggregatzustand, seine Temperaturen und Drücke verändert
und dabei Wärme aus der Umgebung aufnimmt bzw. an diese abgibt.
Der Vorteil: Nur zum Antrieb des Kompressors und damit zur Aufrechterhaltung
des Kreisprozesses wird Energie benötigt. Der Wärmeübergang
von der Sole (oder einem anderen Medium) zum Heizungswasser erfolgt ohne
externe Energiezufuhr, so dass mir einer Einheit an Antriebsenergie zusätzliche
Einheiten kostenlos aus der Umwelt gewonnen werden. Die Arbeitszahl der
Wärmepumpe ist um so größer, je niedriger die Heizungsvorlauftemperatur
ist. Es kommen daher nur Niedertemperatursysteme mit einer maximalen Vorlauftemperatur
von 30 bis 35°C zur Anwendung.
Weiter Informationen zur Funktionsweis und Kosten von Wärmepumpen
finden Sie auf unserer Seite unter:
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wollen Sie ihr Haus künftig mit
Alternativenergie beheizen? Kontaktieren Sie uns unter 071 351 39 12 oder
senden Sie uns ein Email heizung@neuweilerag.ch!
Wir beraten Sie gerne, kompetent und umfassend!
Beispiel Elcotherm aquatop
Die Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Gratisenergie aus Wasser oder Erde
Die Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpe aquatop erreicht bei
einem hohen Wirkungsgrad Vorlauftemperaturen bis zu 63 °C. Dies erlaubt
nebst der Anwendung im Bodenheizungsbereich auch den Anschluss an neue
und bedingt auch an bestehende Radiatorenheizungen. Je nach Ausrüstung
kann die aquatop Wärmepumpe Energie aus Wasser oder Erdreich nutzen.
Für Niedrigenergiehäuser stehen Modelle ab 4,9 kW Heizleistung
zur Verfügung. Die äusserst geringe Stromaufnahme von lediglich
1,2 kW entspricht der Leistung eines kleinen, tragbaren Heizlüfters.
Für Sanierungen stehen Modelle mit bis zu 22 kW Heizleistung zur
Verfügung. Mit einer entsprechenden Bewilligung kann Energie sowohl
stehenden und fliessenden Gewässern als auch dem Grundwasser entnommen
werden. Die Grundwasserentnahme erfordert einen Förder- und Schluckbrunnen
von ca. 5-15 m Tiefe. Eine Grundwassertemperatur von lediglich 8-12 °C
reicht aus, um während allen Jahreszeiten mit lediglich 1 kW Stromverbrauch
etwa 5 kW Heizenergie zu erzeugen.
Wenn weder Grund- noch Oberflächenwasser zur Verfügung stehen,
werden Erdwärmesonden Bis zu 300 m tief in den Boden gebohrt. Selbst
im Winter betragen die mittleren Temperaturen um die Sonde mindestens
9 °C, wodurch für 4 kW Heizleistung nur 1 kW Strom verbraucht
wird. aquatop - die Wärmepumpe mit Gratisenergie aus Wasser oder
Erde.
Prospekt
Elcothem aquatopim pdf-Format downloaden
|